Ich darf  Mama sein von zwei süssen kleinen Kindern.

Mein Ehemann erzählte mir bei unserem Kennenlernen von seiner Erkrankung. Ich konnte mir zu diesem Zeitpunkt nicht vorstellen, was ein Betroffener, sowie sein Umfeld, durch diese Erkrankung erleiden oder bewältigen muss.

 

Im Oktober 2021 durfte ich meinen herzensguten Ehemann heiraten und kurz darauf durfte ich schwanger werden. Unser Alltag war sehr harmonisch, bis während der Schwangerschaft mein Mann eine Episode des Cluster erlitt. So änderte sich der Tagesablauf, und ich musste miterleben, durch welchen unbeschreiblichen Schmerz mein Ehepartner durchgehen muss. Ich war hilflos und ratlos.

 

Als mein Mann eine Episode überstanden hatte, nach 21 Tagen kein Schlaf und nur Schmerzen, stand für mich fest:  Ich wünsche mir eine Anlaufstelle für betroffene Angehörige des Clusterkopfschmerz. Leider fand ich dies nicht in der Schweiz.

 

Deshalb entschloss ich mich eine 18 Monatige Ausbildung im psychosozialen Beratungsbereich zu absolvieren, damit ich eine Selbsthilfegruppe für Angehörige des Clusterkopfschmerz führen kann.

 

Mein Herzensanliegen ist, dass wir einander ermutigen, Traurigkeit teilen und zusammen neue Hoffnung schöpfen können.